Mehr Service, bessere Übersicht

Die Stadtwerke Eilenburg stellen ihr Abrechnungssystem um. Das bringt viele Vorteile für Kunden und Mitarbeiter.

Neue Abschläge erst im Februar 2019

Die Stadtwerke Eilenburg stellen zu Beginn des neuen Jahres ihr Abrechnungssystem um. Dadurch wird der Kundenservice noch besser und die Rechnungen werden übersichtlicher. Die Umstellung hat allerdings zur Folge, dass die Neuberechnung der Abschlagszahlungen diesmal nicht auf der Jahresabrechnung auftaucht, die Höhe der Zahlungen erst im Februar mitgeteilt werden kann. Wir haben uns mit Geschäftsführerin Maike Trulson-Schult über dieses Thema unterhalten.

Zum Januar 2019 stellen die Stadtwerke Eilenburg ihr Verbrauchsabrechnungssystem vom Systemanbieter Schleupen auf SAP um. Warum dieser Schritt?

Maike Trulson-Schult: Das neue System bringt viele Vorteile – für uns und unsere Kunden. Wir haben uns zu dem Schritt entschieden, da unser neuer Gesellschafter Gelsenwasser ebenfalls mit SAP arbeitet und wir von diesem Wissen profitieren.

Wie wirkt sich die Umstellung aus?

Maike Trulson-Schult: Die neuen Abschläge für das folgende Jahr, über die wir sonst auf der Jahresabrechnung informiert haben, teilen wir unseren Kunden diesmal aufgrund des Wechsels unserer Abrechnungssoftware erst Anfang Februar mit. Darauf weisen wir auch auf unserer Jahresrechnung hin, die wir Mitte Januar verschicken.

Warum ist das so?

Maike Trulson-Schult: Das hängt mit der Übertragung der Daten aus dem Altsystem in das neue SAP-System zusammen. Das neue System wird entsprechend konfiguriert und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden geschult.

Hat die Umstellung für die Kunden der Stadtwerke Nachteile?

Maike Trulson-Schult: Der Kundenservice wird von Januar bis Ende Februar ein wenig eingeschränkt sein. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts, es könnte aber sein, dass Anfragen nicht ganz so rasch erledigt werden können, wie es unsere Kunden gewöhnt sind. Ab Ende Februar sollte wieder alles ganz normal laufen.

Und die Vorteile?

Maike Trulson-Schult: Wir werden künftig unter anderem den tatsächlich geleisteten Zahlungsbetrag an Abschlägen auf der Jahresabrechnung ausweisen können – ein Wunsch vieler Kunden. Das war technisch bislang nicht möglich. So wird die Abrechnung nachvollziehbar und transparent.

Viele große Dienstleister setzen auf Self-Service-Portale. Ist das auch bei den Stadtwerken Eilenburg geplant?

Maike Trulson-Schult: Ja, das ist ein großes Thema und der nächste Schritt. Die Gewohnheiten und Ansprüche unserer Kunden haben sich, was den Service betrifft, in den letzten Jahren stark gewandelt. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass sich das Internet als Kommunikationskanal etabliert hat. Unser Kunden-Portal soll maximale Freiheit und Erreichbarkeit rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bieten. Unsere Kunden können dann auch online den Tarif wechseln oder Zählerstande eintragen. Natürlich wird es einen finanziell lukrativen Tarif nur für Online-Kunden geben.