Kompost statt Chemie

Viele Kunstdünger enthalten gesundheitsschädliche Schwermetalle. Umweltfreundlicher und billiger ist Dünger aus Bio-Abfällen.

Damit Blumen üppig blühen und Gemüse gedeiht, streuen Hobbygärtner gerne reichlich Kunstdünger. Zuvor sollten Sie sich aber unbedingt über unbedenkliche Produkte unter den Mineraldüngern informieren: Denn viele – auch Obst- und Gemüsedünger! – sind mit Schwermetallen wie z.B. Cadmium oder Arsen belastet und verwandeln so das selbst angebaute Obst in ein Gesundheitsrisiko.

Natürlicher Dünger

Wer Pflanzen-Düngejauchen selbst herstellt oder Bioabfälle kompostiert, erhält guten Dünger zum Nulltarif – das schont die Umwelt und die Haushaltskasse. Kompost ist organischer Dünger, der aus zerkleinerten Küchenabfällen (Obst- und Gemüsereste) und Pflanzenschnitt hergestellt wird. Nicht hinein dürfen: Gekochte Essensreste – die Ratten und Mäuse anlocken –, gespritzte Obstschalen, Öl und Fett, Katzenstreu, Asche und Pflanzen, die von Schädlingen befallen waren. Die Abfälle werden zersetzt mit Hilfe von Mikroorganismen, Würmern, Wasser, Sauerstoff und Wärme. In etwa einem Jahr wird aus den Abfällen Humus. Gute Komposterde versorgt Pflanzen langsam und gleichmäßig mit Nährstoffen – kein künstlicher Mineraldünger kann es mit ihr aufnehmen!